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Freitag, 4. Januar 2013

Instagram Fotos sichern - mit Instaport

Für den Fall, dass du deine Instagram Fotos nur gerade Instagram anvertraut hast, so gibt es hier eine einfache Möglichkeit, deine Fotos zu exportieren:

Der Anbieter: Instaport



Via Instaport kannst du auf einfache Weise sämtliche oder auch nur bestimmte Fotos exportieren.

So geht's:

1. Melde dich mit deinem Instagram - Account bei Instaport an
2. Deine Wahl: alle Fotos oder nur bestimmte Fotos exportieren (in diesem Fall "Advanced Options") auswählen.
3. Export starten


Die Downloadzeit deiner Fotos ist natürlich von der ausgewählten Menge abhängig ... 



Einmal aufbereitet, kannst du die in ein .zip File gespeicherten Fotos auf deiner Kiste speichern. Fertig.


Alternative Möglichkeit zur Sicherung deiner Fotos


Die einfachste Möglichkeit, gleich beim Hochladen von Fotos auf Instagram eine "Sicherungskopie" zu erstellen, ist die folgende: Instagram bietet dir die Möglichkeit, deine Fotos beim hochladen gleichzeitig noch auf Facebook, Flickr (Fotocommunity von yahoo.com), Tublr (Blog) und Twitter zu teilen.

Von den angebotenen Möglichkeiten eignet sich Flickr perfekt für das Backup:
  • Flickr ist ein selbst eine bekannte Fotosharing-Plattform (Besitzer: yahoo)
  • Flickr hat erst kürzlich Webseite und App überarbeitet und ist viel benutzerfreundlicher geworden
  • Flickr bietet sehr viele Möglichkeiten für die hochgeladenen Fotos (Gruppen, Album, Tags, Statistiken etc.)

Für Wenignutzer gibt es einen Gratis-Account, wenn du viele und regelmässig Fotos hochladen willst, so ist der PRO-Account notwendig (Jahresgebühr 24.95 US Dollar). Aktuell kannst du noch vom "Ich-will-weg-von-Instagram-Hype" profitieren, Flickr schenkt dir 3 Monate zusätzlich die Abo-Gebühren.

Andere Backup-Möglichkeiten wie Bsp. Speichern in der Cloud (Dropbox etc.) sind natürlich auch möglich, das Flickr-Modell ist halt einfach das praktischste weil einfachste Verfahren. Ein Klick und schon ist dein Instagram Bild gleich auch noch auf Flickr veröffentlicht.





Montag, 3. Dezember 2012

Instagram wird zu InstaSPAM

Instagram hat ein Problem. Ein SPAM Problem!

In den letzten Tagen häufen sich auf meinem Instagram Account die SPAM Einträge von Robotern, die mir irgendwelche iPads oder hunderte neuer Follower oder sonstwas versprechen. Offenbar haben findige Spammer einen Weg gefunden, wie sie das Anmneldeprozedere von Instagram "automatisieren" können und damit Millionen von SPAM Nachrichten auf die Instagram Community losfeuern können.



In diesem Beitrag habe ich die Möglichkeiten zusammengetragen, wie du die Spammer wieder von deinem Instagram Konto vertreiben kannst

Spammer automatisch löschen - mit IGExorcist.com


Die Hauptbotschaft von IGExoercist ist absolut treffend formuliert: Instagram is about people, not numbers. Mit diesem Antispam Progrämmli (zu finden unter http://igexorcist.com/igexorcist.php) kannst du inaktive "Follower" (Instagrammer die dir folgen) auf einfache Art wieder loswerden. Programm aktivieren und abwarten. Innerhalb von wenigen Stunden werden inaktive Follower oder Follower mit speziellem Profil wieder von deinem Account gelöscht. Eine absolute Trefferquote ist nicht garantiert, IGExorcist erspart dir aber das umständliche manuelle löschen von Spammern.

Spammer manuell aus deinem Profil löschen


Die nachwievor effizienteste Massnahme ist das manuelle löschen von Spammern aus dem eigenen Profil. Die Roboter tauchen entweder in der Kommentarfunktion deiner Bilder auf, sobald du ein neues Bild hocheladen hast, oder sie hängen sich an dein Profil dran.

1. Spam-Kommentare bei hochgeladenen Bildern löschen



Sobald du einen Spam-Kommentar entdeckst (erkennbar in der roten Box), wählst du dein Bild aus (kleines Bild rechts im Kommentar). Sobald dein Bild mit dem Kommentar geladen wurde, klickst du unten auf deinem Instagram Account auf den "Kommentieren" Button, navigierst dich zum Spam-Kommentar und klickst den Kommentar an. 



Du drückst dann auf das Papierkorbzeichen und kannst anschliessend den Kommentar als Spam melden. Der Kommentar wird gelöscht und du bist diesen Spammer los.





2. Spam-Follower löschen

In deinem Profil siehst du, welche neuen Follower sich deinem Account angehängt haben. Mit einem Klick auf den neuen Follower siehst du sofort ob es wieder ein Roboter ist oder aber auch ein "Follower-Sammler", ein sogenannter "Ghost" der deine Bilder nie "liken" wird, sondern nur darauf aus ist, möglichst viele "Follower" zu sammeln. Auch diese "Ghosts" kannst du im Prinzip löschen.



Hier hast du nun zwei Möglichkeiten:

a) Den Spammer melden oder
b) Den Spammer blockieren

Sobald du den Pfeil oben rechts neben dem Namen anklickst, kannst du diese Aktion durchführen. Beim blockieren musst du dann nochmals bestätigen, fertig. Die Spammer verschwinden nach einer Weile dann automatisch aus dem Profil.



Grundsatzfrage "viele Follower" versus "wenige, aktive Follower"

Die Grundsatzfrage muss jeder Instagram User für sich selber beantworten. Ich für meinen Teil habe lieber weniger Follower, dafür solche die immer wieder meine Bilder kommentieren und mit denen ab und zu dann auch mal witzige oder interessante Diskussionen entstehen.
Instagram bedeutet für mich: interessante Menschen rund um die Welt kennenlernen und mit ihnen die Passion für spannende Bilder zu teilen. Oder eben: IG is about people, not numbers.
Deine Meinung?

Sonntag, 7. Oktober 2012

Stoneys Instagrambild im TIME Magazine

Nachtrag 5. November 2012. Post ist da!!

Ich habe es kaum mehr für möglich gehalten: nach vielen Mails, Tweets an verschiedene Adressen und Twitter-Accounts landete ich endlich beim Kundendienst von TIME. Ich fragte ganz höflich an, ob ich wohl das eine oder andere Belegsexemplar der unten erwähnten TIME Ausgabe haben könnte. Die Antwort lautete zuerst: ja, kannst du. Einfach vorgängig bezahlen. Via US-Cheque oder US-Bankanweisung. Ich fragte nochmals höflich nach, ob sie denn für Europa allenfalls eigene Konti oder Kundendienstadressen angeben könnten. Danach war wieder lange Zeit Sendepause. Keine Antwort, kein E-Mail, gar nix. Umso überraschter war ich, als heute ein Couvert des TIME Verlages in meinem Briefkasten lag. Im Umschlag fand' ich zwei Belegsexemplare. Gratis und Franko.

Toll! Herzlichen Dank liebe TIME Redaktion, ihr habt mich wieder versöhnt.

Hier noch der Beweis:





So. Für einmal mach' ich hier etwas Werbung in eigener Sache!

Heute wurde ich über eine Meldung auf Instagram von Jen Pollack Bianco, einer bekannten US-Travelblog Autorin informiert, dass mein Instagram Bild auf dem Titelbild einer TIME Magazin Ausgabe erschienen ist.

Suchbild: findes du mein Instagram Bild?


Doch alles schön der Reihe nach:


Am 24. Juni 2012 las ich im Zusammenhang mit Instagram Fotografien zufälligerweise einen Artikel des TIME Magazine. Amy Lombard, eine Social Media Editorin beim Verlag suchte für einen Artikel zum Thema "wie verändert das Smartphone das tägliche Leben" Fotos von Instagrammern rund um den Globus. Das Foto musste gewisse Bedingungen erfüllen und sollte mit dem eigenen Namen und #-Tag #timewireless versehen werden.

Ich posaunte die Info via Twitter in die grosse weite Welt hinaus und machte mich an die Arbeit:


Ich versah während gut zwei Wochen meine neuen Instagram Bilder also schön brav mit dem gewünschten Thema (#-Tag). Zusammen mit mir taten das ebenfalls andere Instagrammer. Es wurden bis zum TIME Einsendeschluss 31'429 Instagramfotos mit dem #-Tag gekennzeichnet.

Von diesen 31'429 Fotos wählte TIME dann 288 Fotos für die Titelseite aus.

F U N K S T I L L E ...

Irgendwann vergass ich diesen Wettbewerb wieder. Auf Instagram sind nämlich solche "ich zeig' dir meins - dann zeigst du mir deins" an der Tagesordnung.

Am 17. August publizierte Amy dann auf ihrem Twitter Account die Info zur neuesten Ausgabe von TIME mit den Instagram Coverbildern:


Wenn Amy jetzt bloss noch eine Info an alle Instagrammer gesendet hätte, deren Bilder auf dem Cover gedruckt wurden... Leider vergass sie die Erwähnung der berücksichtigten Instagrammer komplett. Hat sie Social Media wirklich begriffen? Ich hab' jetzt mal nachgefragt. Bin gespannt ob sie meine Frage überhaupt beantworten wird.

Wie zu Beginn erwähnt, wurde ich heute von Jen Pollack Bianco auf Instagram informiert, dass es eine meiner Aufnahmen bis aufs Titelbild des Magazins geschafft hat:



Jen hatte ihre Fotos auf dem Cover entdeckt, hatte aber auch festgestellt, dass TIME niemanden über den Bilderdruck auf der Titelseite informiert hatte. Sie startete daraufhin in ihrem Team eine Recherche zu den Absendern der Bilder. Da unter dem #-Tag #timewireless mittlerweise weit über 30'000 Bilder markiert waren, musste sie den grössten Teil der Bilder Schritt für Schritt sichten, um so den einen oder anderen Instagrammer zu finden. Den ganzen Prozess hat sie dann in einem Blogbeitrag beschrieben.

Wo ist denn nun das Bild?

Mein Bild findest du in der Reihe F12 (Zahlenreihe auf der linken Bildseite, Buchstaben oben am Bild). Oder, wenn du nicht gross suchen willst, schaust du dir die nächsten Bilder an:


Mein Bild findest du "zwischen den Zeilen". Hier das Bild in voller Grösse:


Mein Fazit

Genial, dass mein Bild (wenn auch nur im Miniformat) auf dem TIME Cover gedruckt wurde. Weniger toll finde ich, dass die es die Verantwortlichen bei TIME nicht für notwendig erachten, die berücksichtigten Fotografen über ihr Glück zu informieren. Creative Commons lässt grüssen. Hat TIME Social Media wirklich begriffen?

PS. 
Nochmals ein RIESIGES Dankeschön an Jen für ihre Mitteilung und ihre Arbeit zu diesem Thema!



Donnerstag, 19. Juli 2012

Next one please: Hier kommt Instaprints.

Update 18. Juli 2012 - Preisgestaltung und Kommissionierung meiner Bilder
Nach der Publikation meines Beitrages erhielt ich Anfragen rund um das Thema Preisgestaltung und Kommissionierung der Bilder. Wieviel Geld bleibt in meiner Kasse, wieviel Geld behält Instaprints (oder das Unternehmen fineartamerica.com das die Seite betreibt. Hier deshalb noch ein kurzes Update dazu:
  • Bezüglich Preisgestaltung habe ich freie Hand. Ich kann die vorgeschlagenen Mindestpreise übernehmen oder meine eigenen Preise setzen. Instaprints bezahle ich die Produktions- und Materialkosten, der restliche Betrag fliesst in mein Künstlerkässeli.
  • Instaprints gibt's in einer Gratisversion und in einer Bezahlversion (US$ 30.- pro Jahr). Mit der Bezahlversion habe ich zusätzliche Vorteile. Hier findest du eine entsprechende Vergleichstabelle.

Kaum habe ich mich an die Online Gallerie von Instacanv.as gewöhnt, ist schon das nächste Portal am Start: instaprints.com (www.instaprints.com)


Dieses Portal funktioniert ähnlich wie Instacanvas: ich kann meinen Instagram Account mit Instaprints verknüpfen und meine Bilder die ich zum verkaufen anbieten möchte im Onlineshop ausstellen.

http://instaprints.com/profiles/urs-steiner.html
Aber: Instaprints bietet noch viel mehr als Instacanvas. Hier eine Übersicht über die Produkte die Interessierte aus den Bildern anfertigen lassen können:


Anmelden und los geht's

Sobald ich meinen Instagram Account mit Instaprints verknüpft habe, erscheinen meine Instagram-Bilder. Ich kann dann auswählen, welche der Bilder in die Onlinegallerie hochgeladen werden sollen:


Sobald ich das gemacht habe, kann ich mit dem einrichten meines "Verkaufsladens" beginnen. Bei der Durchsicht der Seite habe ich viele Features entdeckt die ich individuell nach meinem Gusto ausgestalten kann.


Die interessantesten Features von Instaprints

Mit Instaprint kann ich ...

  • Bilder zum gleichen Thema in Gallerien zusammenfassen und präsentieren. Die Bilder kann ich dann in der Reihenfolge ändern, kann das schönste der Bilder als Gallerielogo auswählen etc. etc.
  • Individuelle Preise für meine Produkte setzen.
  • Meine Bilder mit Suchbegriffen anreichern (Tags) damit sie einfacher gefunden werden. Dazu bietet Instaprints extra eine Seite an auf der die am häufigsten verwendeten Tags zu finden sind.
  • Meine Vernissage/Ausstellung über diese Seite ankündigen (Rubrik Events)
  • Das finale Produkt vor der Bestellung noch bearbeiten (Ausschnitt bestimmen, Rahmenfarben festlegen etc.).
  • Interessante Fotografen auf eine "Watchlist" aufführen. Sobald der/die Fotograf/Fotografin neues Material hochgeladen hat, sehe ich dies sofort.
  • Zu den Bildern von anderen Artisten Kommentare hinterlassen, bewerten und via Social Netzwerke teilen
  • Von jedem meiner Bilder gleich ein Preisblatt erstellen lassen und im PDF Format anzeigen (Preise können in US Dollar oder Euro angezeigt werden)
Mein Fazit
Instaprint ist eine sehr interessante und spannende Seite mit extrem vielen Möglichkeiten meine Bilder an den Mann oder an die Frau zu bringen. Am besten gleich selbst ausprobieren!

Sonntag, 22. April 2012

Gramfeed - Neue Webseite für Instagramfotos

Ich hab' wieder mal eine neue Webseite entdeckt, mit der man den eigenen Instagram Account bewirtschaften kann am Compi. Die Eigenheit von Instagram ist ja grundsätzlich die, dass es nur die iPhone App (und seit neuestem auch die Android App) gibt.Bis jetzt hab' ich am Compi oder iPad mit "Statigram" gearbeitet, auch ein ganz nettes Feature um die eigenen Fotos und vorallem die Statistiken der eigenen Fotos zu bewirtschaften.Mit Gramfeed kann ich im Prinzip dasselbe auch tun, die Interaktion mit der Communitiy wird beispielsweise damit gefördert, dass man seine "eigenen" Themen (Hashtags oder #-Tags) noch besser "vermarkten" kann um dadurch zu noch mehr Followern, Fans und Anhänger zu kommen.Anmelden muss man sich mit dem eigenen Instagram Account, und schon kann es losgehen.

Dienstag, 20. März 2012

Casetagram - meine spezielle iPhone Hülle

Ich hab' wieder mal ein neues Feature im Zusammenhang mit Instagram entdeckt: Casetagram


Auf dieser Seite kann ich mit meinen Instagram Fotos eine iPhone Hülle gestalten. Denkbar einfach, ich muss nur meinen Instagram Account mit Casetagram verbinden, und schon kann ich mit dem gestalten meines persönlichen Covers beginnen.

Und so sieht dann das fertig gestylte Endprodukt aus.


Was mich an dieser Seite besonders beeindruckt, ist WIE EINFACH ich mein Cover erstellen kann. Meine aktuelle Sammlung wird unten auf der Webseite von Casetagram angezeigt, ich kann meine Instagram Bilder dann auf die leere Maske verschieben und nach Belieben platzieren.

Mein Fazit: ich werde wohl nicht drumrum kommen, mir solch eine Hülle anzuschaffen ...

Dienstag, 28. Februar 2012

Instagram - wie wird mein Bild berühmt?

Update Juli 2013

Dieser Blogbeitrag wird von vielen von euch gelesen. Herzlichen Dank dafür!

Bitte beachtet folgendes: Der Beitrag ist mittlerweile über ein Jahr alt, in der Zwischenzeit hat vieles geändert bei Instagram. Instagrammer, die Wettbewerbe wie unten beschrieben organisieren werden relativ rasch durch Instagram blockiert, respektive deren Userprofile gelöscht.

Wenn ihr also möglichst rasch «berühmt werden» möchtet, dann müsst ihr andere Strategien anwenden:


  • Tolle, spannende Bilder aufnehmen, mit den richtigen #-Tags versehen und darauf hoffen dass der Administrator dieser Seite euer Bild auswählt um es den anderen Usern zu präsentieren.
  • Eure eigenen Aktivitäten steigern: Bilder liken, viel kommentieren, anderen Usern folgen, Likes und Kommentare auf euren Bildern kommentieren etc. etc. Ist ein schönes Stück Arbeit, der Lohn dafür werden immer mehr Instagrammer-Follower sein.

Viel Spass!

31.07.2013 / Stoney
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Es ist halt schon wieder ein Beitrag über und zu Instagram. Die Nicht-Instagrammer mögen es mir verzeihen.

Wie werde ich mit meinen Fotos "berühmt" in der Instagram Community?

In der Instagram App gibt es im Hauptmenü eine Funktion, die nennt sich "Beliebt". In der neuen Version von Instagram findest du diese Seite unter dem "Stern" (einfach draufklicken). Manch einer/eine hat sich bestimmt schon gefragt, wie denn alle diese Bilder auf die "Beliebt" Seite von Instagram gelangen. Ich gehörte auch dazu. Bis ich vor kurzem herausfand, WIE viele der Bilder auf die "Beliebt" Seite gelangen.



Und das geht so:

Innerhalb der Instagram Community gibt es kleine "Sub-Communities", die untereinander vernetzt sind und beispielsweise denselben "Hashtag" (das ist dieses Zeichen: #) als Erkennungsmerkmal für ihre Bilder nutzen.

Wenn ich nun einer solchen Community angehöre, so kann ich auch an "Wettbewerben" mitmachen, die zum Ziel haben, möglichst viele Bilder der eigenen Community Kolleginnen und Kollegen auf die "Beliebt" Seite zu bringen. In die Communities wird man in den meisten Fällen eingeladen oder von anderen Usern empfohlen.

Zu einem bestimmten Tag und Uhrzeit verabredet sich die Community für ein virtuelles Treffen. Sämtliche User müssen auf diesen Zeitpunkt ein Bild bereithalten, das sie dann auf Kommando auf Instagram hochladen. Beispiel: das Bild muss am Sonntag Abend um 20.30 Uhr hochgeladen werden.

Der selbsternannte Community Manager publiziert kurz vor dem Termin einen "geheimen" #-Tag. Dieser Tag muss in der Bildbeschreibung vermerkt werden, gut versteckt zwischen anderen #-Tags. So will man verhindern, dass Nichtmitglieder an diesem Wettbewerb auch mitmachen können und ihr Bild eventuell dann auch auf der "Beliebt" Seite landet.

Auf den Zeitpunkt "X" - oder eben wie in unserem Beispiel am Sonntag Abend um 20.30 Uhr - lade ich mein Bild mit dem geheimen #-Tag auf Instagram hoch. Sofort nachdem mein Bild publiziert wurde, klicke ich auf den geheimen #-Tag und gelange auf die Seite auf der die anderen Mitglieder in der Zwischenzeit auch ihre Bilder hochgeladen haben.

Ich beginne nun, jedes einzelne Bild der Mitglieder zu "liken" und einen Kommentar einzufügen. Die anderen Mitglieder machen dasselbe. Wenn nun innerhalb der ersten 15 Minuten mein Bild oftmals "ge-liked" wurde und viele Kommentare erhält, so stehen meine Chancen sehr gut, dass das Bild auch auf der "Beliebt" Seite von Instagram landet. Offensichtlich wird der Inhalt der "Beliebt" Seite über solche Kriterien gesteuert ..



Bringt das was? Taugt das was?

Ich habe selber an zwei solchen Session mitgemacht. Es hat effektiv Spass gemacht und es entstand dabei richtige "Wettkampfstimmung". Meine beiden Bilder haben es effektiv auf die "Beliebt" Seite geschafft!

Positive Auswirkungen

  • Ich erreiche mein Hauptziel - auf der "Beliebt" Seite zu landen
  • Ich erhalte zwischen 250 und 350 Likes und zwischen 50 bis 60 Kommentaren zu meinem Bild. Logisch eigentlich, bei potentiell 15 Millionen Usern, die die "Beliebt" Seite anklicken.
Negative Auswirkungen

  • Die "Likes" sind nicht nachhaltig, sprich - die Leute die mein Foto auf der "Beliebt" Seite "liken", werden in den seltensten Fällen auch andere Fotos aus meiner Sammlung anschauen und bewerten
  • Ich erhalte viele "Shadow-Follower". Das sind User, die nicht wirklich Bilder anderer User anschauen, sondern einfach sovielen Leuten folgen wollen wie nur möglich. I will follow all Instagram users .. oder so ähnlich.
  • Ich erhalte auch negativen Feedback von Neidern und Leuten die "auch gerne mal so viele likes haben würden".
  • Ich erhalte unter Umständen auch Feedback von anderen genervten Community Managern, die keine solchen Wettbewerbe organisieren und sich dann über solche "Kinderspielchen" beschweren.
Mein Fazit:

Es macht Spass, ein- bis zweimal an solchen Wettbewerben mitzumachen. Viel wichtiger sind aber die "Likes und Kommentare" der echten Fans der eigenen Bildwelt. Echte Fans, die immer wieder mal meine Bilder "liken" und kommentieren. Nur mit diesen Leuten macht Instagram so richtig Spass!

Mittwoch, 11. Januar 2012

Wem gehört das Bild? TinEye weiss Rat

Schwarze Schafe gibt's bekanntlich überall .. So auch bei der Verwendung von (nicht ganz selbst gemachten) Bildern im Internet.

Auch auf der Social Fotocommunity Instagram gibt es immer wieder "Mitglieder", die Bilder von anderen Instagrammern verwenden ohne die Herkunft zu deklarieren. Das ist übrigens ein klares "no-go" in der Community und wird auch immer wieder thematisiert.

Bei einer der letzten Diskussionen die ich mitverfolgt habe, wurde der Name "TinEye" genannt. Ich hab' mich mal auf die Suche gemacht und dabei wieder eine (nicht ganz) neue Suchmaschine entdeckt, die sich ausschliesslich auf das auffinden von Millionen von Bildern im Web spezialisiert. TinEye gibt es bereits seit 2007.


Mit Hilfe von TinEye kann ich feststellen, wem ein Bild gehört, das ich über die Internet Bildersuche gefunden habe. Ich kann aber auch herausfinden wer MEIN Bild auch noch auf irgendeiner Webseite, Portal oder wo auch immer noch verwendet und/oder abgeändert wieder publiziert hat (Copyright Verletzungen).

Bei einem kleinen Selbstversuch hat die Bildersuche nach meiner "all time favorite" Facebookgrafik gerademal einen Treffer erzielt. Dabei ist diese Grafik schon in diversen Blogs und auf verschiedenen Webseiten verwendet worden. Siehe dazu auch meinen Post zum Thema "virale Verbreitung von Inhalten"



Damit die Suchresultate auf meinen Bildern aber auch wirklich erfolgreich sind, muss ich meine Bilder / meine Bildersammlung zuerst bei TinEye anmelden und anschliessend in den TinEye Index hochladen. Dieser Vorgang ist relativ arbeitsintensiv, da ich alle meine Bilder zuerst noch "verindexieren" muss, damit sie TinEye dann auch wirklich finden kann.

TinEye kann ich übrigens auch als "Plug-In" für fast alle Browser haben (Chrome, Firefox, Safari, IE), damit suchen und finden von Bildern noch einfacher funktioniert.

Und hier noch das Video in dem ide Suche mit TinEye erklärt wird:



Mein Fazit:
interessante Suchfunktion, bestimmt besonders interessant für Profifotografen, die mit ihren Bildern Geld verdienen und wissen wollen WER und WO die Bilder überall verwendet werden.

Donnerstag, 29. Dezember 2011

Social Media Landschaft: Aussichten für 2012

Update Dezember 2012 - Was ist effektiv eingetroffen

Ende Dezember 2011 habe ich mich an Prognosen für die Social Media Landschaft für das Jahr 2012 gewagt. Ich liess mich dabei von einem spannenden Video-Ausblick von Gary Vynerchuk inspirieren.

Mein Fazit per Ende 2012:

Meine Prognosen sind allesamt NICHT eingetroffen, respektive die erwähnten Netzwerke stehen immer noch am gleichen Ort wie Ende 2011 ..
Ich werde mich wohl zukünftig auf das Thema "Fotocommunities" konzentrieren und darüber schreiben, das prognostizieren überlasse ich anderen ;-)

Ganz im Gegensatz zu den Prognosen von Gary: er konnte doch den einen oder anderen Volltreffer landen, Beispielsweise seine Prognosen zu Instagram  und Pinterest waren korrekt!

Beitrag zu den Prognosen im Dezember 2011

Ich habe über den Twitterkanal den Link zu einem spannenden Video von Gary Vynerchuk, einem amerikanischen Videoblogger gefunden. In seinem knapp vier Minuten langen Video spricht er über Entwicklungen im Social Web, die (aus seiner Sicht) im nächsten Jahr auf uns zukommen werden:

  • Twitter geht an die Börse (Initial Public Offering / IPO).
  • Facebook setzt voll auf die Karte mobile Apps und kauft Instagram (ich persönlich hoffe es nicht, wäre sehr schade für die Instagram community).
  • Dem Blackberry Hersteller RIM (Research in Motion) geht entweder das Geld aus, oder er wird aufgekauft (Gerüchte sagen es könnten Nokia oder Microsoft sein).
  • Pinterest, ein relativ neues Social Netzwerk auf dem ich Artikel, Bilder an meine virtuelle Pinwand kleben kann, wird im 2012 abheben und Millionen von neuen Benutzern für sich gewinnen (Ein neuer Blogeintrag dazu folgt im Jänner 2012).
  • Foursquare wird seine Benutzerzahlen im nächsten Jahr auf 30 Millionen Benutzer verdoppeln.
  • "Boxmania" oder anders gesagt der Versandhandel im von sämtlichen möglichen und unmöglichen Gegenständen im Abonnement wird im 2012 einen Höhenflug erleben.

Das Video "Gary Vynerchucks predictions for 2012"



Meine persönlichen Prognosen für 2012

Ich für meinen Teil bin gespannt wie sich folgende Netzwerke entwickeln werden:

  • Die GooglePlus Firmenseiten in der Schweiz (wieviele Unternehmen nutzen G+ per Ende 2012 und generieren damit eventuell sogar Umsatz).
  • Path.com, ein neues, etwas anderes Social Netzwerk wird im 2012 sehr viele neue Nutzer gewinnen. Path.com hat vor kurzem den Auftritt komplett überarbeitet und hat ein tolles neues Netzwerk geschaffen. Mehr dazu in einem nächsten Blogbeitrag.
  • yelp.com, ein Bewertungsportal und Social Network für kleine und grössere Geschäfte, Locations und Events wird auch in der Schweiz langsam Fuss fassen und Facebook, Foursquare und Co. Konkurrenz machen.
  • Wird die (deutsche) Fotosharing Plattform tadaa auch für eine grössere (Schweizer) Fangemeinde attraktiv werden? Die Art wie man auf tadaa Fotos teilen und kommentieren kann ist zumindest sehr spannend. Mehr dazu in einem nächsten Blogbeitrag.
Dokument: 2012 Social Marketing & New Media Predictions

Wenn du mehr als einen Blick in die Glaskugel werfen willst, so kannst unter diesem Link das dreissig Seiten umfassende Dokument "2012 Social Marketing & New Media Predictions" lesen. Herausgegeben wurde das Dokument von awareness, einer amerikanischen Social Marketing Software Agentur. 34 anerkannte Spezialisten im Bereich Social Marketing und New Media geben darin ihre Prognosen für 2012 ab.

Und was sind deine persönlichen Prognosen für 2012?


Dienstag, 6. Dezember 2011

Weihnachten Geschenkidee Teil 2: Printstagram

Meine zweite Geschenkidee für Weihnachten habe ich selber bereits erfolgreich ausprobiert. Auch bei dieser Idee geht es wieder um die Verarbeitung der eigenen Instagram Fotos.

Printstagram

Dieses interessante Portal habe ich durch einen Hinweis aus der Instagram Community entdeckt: auf der (Beta) Printstagram Seite kann ich meine Fotos ebenfalls in verschiedenen Formaten drucken lassen: als Poster, als Miniprints, als Kleberset, als Minibuch oder als Ringheftchen.



Ich habe mich für die Ringheftchen entschieden:

  

Die Fotos werden auf eine Art Laminierfolie aufgedruckt, sind also wasserabweisend und verkrümeln nicht - auch nicht nach 1000 Mal durchblättern. So ist zumindest mein Eindruck bezüglich Qualität.

Bestellen kannst du nur 2 dieser Heftchen aufs Mal. Insgesamt lädst du 50 Fotos aus deiner Instagram Fotosammlung auf die Webseite von Printstagram hoch. Ich kann dabei einfach selektieren, welche der Fotos ich nachher in meinem Heftchen sehen möchte.

Kosten 
24.- US Dollar
Lieferumfang
Zwei Ringheftchen à 25 Seiten mit insgesamt 50 Hochglanzfotos
Produktion
Die Heftchen werden in den USA bestellt, in Taiwan gedruckt und per Airmail nach Europa versendet.
Lieferfrist
Nach Bestellung dauerte es bei mir 21 Tage, dann lagen die beiden Heftchen bei mir im Briefkasten. Falls du auch noch bestellen möchtest, dürfte es für Weihnachten 2011 also etwas knapp werden bezüglich  Auslieferung.

Mein Fazit: ein herziges, kleines und persönliches Weihnachtsgeschenk und Erinnerungsstück. Für den Fall dass es Instagram einmal nicht mehr geben sollte, habe ich zumindest 50 meiner eigenen Fotos in ausgedruckter Form noch irgendwo in meinem Büchergestell. Sofern ich sie aufgrund ihrer Grösse dann noch wiederfinde ;-)


Mittwoch, 16. November 2011

Facts about Instagram

Die Instagram Erfolgsstory: in Form einer Infografik dargestellt. Viel Vergnügen beim runterradeln mit der Maus..



Das Original wurde bei followgram.me ursprünglich publiziert. Danke, dass ich diese Grafik auf meinem Blog publizieren darf :-)


Mittwoch, 26. Oktober 2011

Herbstliche Schweiz




Hier wieder einmal ein kurzes Fotodokument für meinen Blog. Herbstliche Abendstimmung in der Schweiz, nachdem sich im Mittelland endlich der Nebel verzogen hatte ...

Mittwoch, 5. Oktober 2011

Instagram - mehr als bloss eine Foto App

Im Mai 2011, nach einem sehr spannenden HWZ-Kursvormittag mit Andreas von Gunten habe ich einen ersten Beitrag über Fotosharing Plattformen erstellt.

Eine dieser Plattformen hat es mir seither besonders angetan: Instagram.



Es ist nicht bloss ein Portal auf das ich meine mit dem iPhone gemachten Fotos hochladen kann, sondern ein eigenes "Social Media Netzwerk".

Was ist denn so besonders an Instagram?
Instagram verfügt über ähnliche "socializing" Faktoren wie Facebook und/oder andere Communities:

Ich kann anderen Instagrammern, deren Bilder mir gefallen "folgen".

Fotos die mir gefallen kann ich entsprechend auszeichnen (liken) und meine Kommentare hinterlassen.

Meine Fotos kann ich im Kommentarfeld beschreiben und Stichwörter mit einem Hashtag versehen (das #-Zeichen). Meine Aufnahme erscheint dann unter genau diesem #-Tag Thema in einem entsprechenden Ordner, in den weltweit alle Instagrammer ihre Fotos zum gleichen Thema hinterlegen können. Beispiel: #switzerland

Über diese Funktionalitäten entstehen so kurze Dialoge mit wildfremden Menschen, die eines bestimmt gemeinsam haben: sie schauen und teilen gerne Bilder.

Es gibt in verschiedenen Ländern Instagrammer Communities (auch in der Schweiz), die sich auch mal im "Real Life" treffen und dort untereinander die neuesten Tipps und Tricks austauschen.

Ich habe mittlerweile auch einige "Follower", die aus den unterschiedlichsten Teilen unseres Planeten stammen.

Ich bearbeite meine Fotos vor dem hochladen auf Instagram
Mit der Zeit habe ich andere Apps gefunden, mit denen ich meine gemachten Bilder bearbeiten kann. Mein iPhone Foto-App-Ordner sieht dann etwa so aus wie auf dem Bild.

Bevor ich ein Bild auf Instagram hochlade, passiert folgendes:

1. Ich knipse ein Bild mit der App "Kamera"
2. Ich bearbeite das Bild mit der App "Camera+" zum ersten
3. Ich bearbeite das Bild mit der App "Snapseed" zum zweiten

Ich kann die beiden App sehr empfehlen, du findest dort tolle Filter und Bildbearbeitungsmöglichkeiten (siehe Abbildung unten).

Die App "tweegram" nutze ich um Notizzettel zu erstellen.
Die App "WordFoto" nutze ich um mit Wörtern Bilder zu erstellen.
Die App "Hipstamatic" nutze ich um die gute alte Polaroid Fotowelt zu simulieren und schöne Wackelbilder zu erstellen..



Camera+ und Snapseed (Screenshots)






Keine App ohne Statistiken. Gilt auch für Instagram
Auch für Instagram gibt es eine eigene Statistikwebsite. Diese Seite nennt sich "Statigram". Wohl mehr zum Spass erstellt, kann ich da unter anderem folgende Zertifikate erstellen:

Wie und wo kann ich meine Fotosammlung denn wieder anschauen?
Vor dem publizieren kann ich Instagram mitteilen WO ich mein Bild überall verteilen möchte. Instagram bietet mittlerweile diverse Plattformen an auf die ich mein Bild automatisch hochladen kann: Twitter, Facebook, Flickr, Posterous.. Ich publiziere und speichere meine Bilder gleichzeitig auch auf Flickr. Die Bildergallerie findest du in meinem Blog auf der rechten Seite angezeigt. Dort speichere ich also auch meine gesammelten Instagram-Werke.

Weitere Infos zu Instagram
Instagram gibt es eigentlich nur als App. Mit "Followgram.me" kann ich meine Fotos, Followers etc. aber auch am PC bearbeiten und anschauen. Einwählen musst du dich mit deinem Instagram Kennwort. Dasselbe geht auch mit "Inkstagram".

Eine tolle Übersicht hat Nancy Messieh im Blog von "the next web" zusammengestellt. Unter dem Titel "the complete list of top Instagram Apps" findest du unzählige Apps und Zusätze mit denen du dein Instagram noch erweitern kannst. Prädikat: lesenswert!

Und jetzt: app in den Appstore und Instagram installieren! Ich freue mich schon auf neue Followers ;-)