Eine kurze Mitteilung von Instagram zu einer anstehenden Änderung der Nutzungsbedingungen hat heute einen gewaltigen Sturm der Entrüstung ausgelöst:
Eigentlich war es nur eine Frage der Zeit, bis so eine Ankündigung kommen würde, denn: Instagram (respektive Herr Zuckerberg von Facebook) muss irgendwann Geld verdienen mit diesem Social Network! Bis jetzt war für uns Nutzer ja alles gratis und franko:
Bestechend einfaches Hochladen und verteilen der eigenen Bilder auf der ganzen Welt,
die Möglichkeit sich mit Leuten rund um den Globus zu vernetzen,
schneller und fast immer zuverlässiger Service, etc. etc.
Instagram gehört mit über 100 Mio. Usern zu den Senkrechtstartern in diesem Jahr. Mit dem aktuellen Spamproblem und der heutigen Ankündigung könnte sich das Wachstum kurzfristig etwas verlangsamen. Instagram hat angekündigt, dass sie per 16. Januar 2013 die Nutzungsbedingungen ändern werden. Die Ankündigung mit dem grössten "Shitstormpotenzial" ist die folgende: Instagram kann zukünftig mit den Bildern der User machen, was ihnen beliebt. Sprich: Instagram kann die Bilder zur Vermarktung verwenden und damit (sehnlichst benötigte) Einnahmen generieren. Einzige Ausnahme: Die Bilder der User, deren Account nicht öffentlich ist, werden nicht verwendet. Instagram kann in Zukunft auch Werbung auf dem eigenen Kanal schalten und damit weitere Einnahmen generieren. Instagram hat auf die Empörung in der Fangemeinde vorerst einmal mit einer kurzen Info auf Facebook reagiert:
Auf den weiteren Verlauf der Diskussion mit den Usern bin ich einmal gespannt! Wenn Instagram doch nur die "Creative Commons" Lizenz etwas genauer studiert hätte und so ein System anbieten würde - dann hätte die heutige Mitteilung nur halb so viel "Shitstormpotential" gehabt Ich habe mich über die Ankündigung im ersten Moment ebenfalls ziemlich genervt und mir überlegt, den Account zu schliessen und entweder zu den kleinen Konkurrenten "Tadaa" oder zu "Starmatic" zu wechseln. Ich werde das wohl bleiben lassen:
die Chance dass meine eigenen Fotos von Instagram verwendet werden, sind verschwindend klein
falls doch, dann ist es doch eine tolle Sache und gratis Werbung für meine Bilder und meine Arbeit!
Wenn Instagram mit dem Geld, das sie zukünftig verdienen werden, dafür sorgen wird, dass der aktuelle Spam eingedämmt werden kann und der Service gleich gut bleibt, dann bin ich bereits happy.
Und: wenn Herr Zuckerberg mal links und rechts über die Instagram-Hecke rüberschauen würde, so findet er tonnenweise Geschäftsmodelle mit denen Instagram auch noch Geld verdienen könnte (Bsp. Fotoservice, Gadgets, Kleber, Bücher, weitere Apps etc. etc.). Dieses Geschäftsmodell würde dann zwar bei Instacanv.as, Instaprint & Co. für Entsetzen sorgen.. aber so ist halt das (Business)-Leben.
Mein Fazit
Am "Social Media" Grundgedanken von Instagram ändert sich ja durch diese Anpassungen nix: den Fotofans auf diesem Planeten eine tolle Plattform anzubieten auf der sie Fotos teilen können und ganz nebenbei noch Leute aus der ganzen Welt kennenlernen können.
Weitere Beiträge zu diesem Thema:
Beitrag bei Instacanvas mit einem Statement des CEOs zur Ankündigung von Instagram
Beitrag auf dem Blog von Marcel Weiss über die Glaubwürdigkeit der Arbeit von Journalisten am Beispiel der aktuellen Ankündigung von Instagram
Beitrag der Huffington Post zur Ankündigung von Instagram: Instagram's New Terms Of Service: 5 Things You Need To Know
Stellungnahme von Instagram ist da... ..während ich meinen Beitrag verfasst habe, hat Kevin Systrom, Co-Founder von Instagram ein Statement im Firmenblog unter dem Titel "Thank you - and we are listening" publiziert:
I’m writing this today to let you know we’re listening and to commit to you that we will be doing more to answer your questions, fix any mistakes, and eliminate the confusion. As we review your feedback and stories in the press, we’re going to modify specific parts of the terms to make it more clear what will happen with your photos.
Aussage zu der am meisten diskutierten Information bezüglich der Verwendung von Instagram-Fotos: Instagram wird keine Fotos der User verkaufen
..To be clear: it is not our intention to sell your photos. We are working on updated language in the terms to make sure this is clear.
Und weiter: die Fotos der Instagram User werden NICHT Teil der Werbung von Instagram sein
The language we proposed also raised question about whether your photos can be part of an advertisement. We do not have plans for anything like this and because of that we’re going to remove the language that raised the question.
Ist es am Ende wieder einmal nur ein Sturm im Wasserglas?
In den letzten Tagen häufen sich auf meinem Instagram Account die SPAM Einträge von Robotern, die mir irgendwelche iPads oder hunderte neuer Follower oder sonstwas versprechen. Offenbar haben findige Spammer einen Weg gefunden, wie sie das Anmneldeprozedere von Instagram "automatisieren" können und damit Millionen von SPAM Nachrichten auf die Instagram Community losfeuern können.
In diesem Beitrag habe ich die Möglichkeiten zusammengetragen, wie du die Spammer wieder von deinem Instagram Konto vertreiben kannst
Spammer automatisch löschen - mit IGExorcist.com
Die Hauptbotschaft von IGExoercist ist absolut treffend formuliert: Instagram is about people, not numbers. Mit diesem Antispam Progrämmli (zu finden unter http://igexorcist.com/igexorcist.php) kannst du inaktive "Follower" (Instagrammer die dir folgen) auf einfache Art wieder loswerden. Programm aktivieren und abwarten. Innerhalb von wenigen Stunden werden inaktive Follower oder Follower mit speziellem Profil wieder von deinem Account gelöscht. Eine absolute Trefferquote ist nicht garantiert, IGExorcist erspart dir aber das umständliche manuelle löschen von Spammern.
Spammer manuell aus deinem Profil löschen
Die nachwievor effizienteste Massnahme ist das manuelle löschen von Spammern aus dem eigenen Profil. Die Roboter tauchen entweder in der Kommentarfunktion deiner Bilder auf, sobald du ein neues Bild hocheladen hast, oder sie hängen sich an dein Profil dran.
1. Spam-Kommentare bei hochgeladenen Bildern löschen
Sobald du einen Spam-Kommentar entdeckst (erkennbar in der roten Box), wählst du dein Bild aus (kleines Bild rechts im Kommentar). Sobald dein Bild mit dem Kommentar geladen wurde, klickst du unten auf deinem Instagram Account auf den "Kommentieren" Button, navigierst dich zum Spam-Kommentar und klickst den Kommentar an.
Du drückst dann auf das Papierkorbzeichen und kannst anschliessend den Kommentar als Spam melden. Der Kommentar wird gelöscht und du bist diesen Spammer los.
2. Spam-Follower löschen
In deinem Profil siehst du, welche neuen Follower sich deinem Account angehängt haben. Mit einem Klick auf den neuen Follower siehst du sofort ob es wieder ein Roboter ist oder aber auch ein "Follower-Sammler", ein sogenannter "Ghost" der deine Bilder nie "liken" wird, sondern nur darauf aus ist, möglichst viele "Follower" zu sammeln. Auch diese "Ghosts" kannst du im Prinzip löschen.
Hier hast du nun zwei Möglichkeiten:
a) Den Spammer melden oder
b) Den Spammer blockieren
Sobald du den Pfeil oben rechts neben dem Namen anklickst, kannst du diese Aktion durchführen. Beim blockieren musst du dann nochmals bestätigen, fertig. Die Spammer verschwinden nach einer Weile dann automatisch aus dem Profil.
Grundsatzfrage "viele Follower" versus "wenige, aktive Follower"
Die Grundsatzfrage muss jeder Instagram User für sich selber beantworten. Ich für meinen Teil habe lieber weniger Follower, dafür solche die immer wieder meine Bilder kommentieren und mit denen ab und zu dann auch mal witzige oder interessante Diskussionen entstehen.
Instagram bedeutet für mich: interessante Menschen rund um die Welt kennenlernen und mit ihnen die Passion für spannende Bilder zu teilen. Oder eben: IG is about people, not numbers.
Wow! welch' eindrückliche Zahl, die Herr Zuckerberg heute kommuniziert hat:
Facebook hat jetzt eine Milliarde Nutzer
Eine unglaubliche Zahl! Auch wenn von dieser Milliarde user lange nicht alle aktiv tätig sind, so besitzt Facebook damit einen der mächtigsten Kommunikationskanäle der Welt: den Menschen.
Hoffen wir, dass sie damit keinen allzu grossen Unfug anstellen in Zukunft.
Und schon gibt es die erste "Parodie" über das "Stuhlvideo"von Facebook. Absender: Mashable.com, ein sehr bekanntes Portal in Sachen spannende Beiträge zu Social Media. Die Autorin fragt sich darin, weshalb Facebook denn ausgerechnet Stühle für ihr Video verwendet hat und bringt gleich eine "korrigierte" Version. Eigentlich können alle Gegenstände dieser Welt verwendet werden ...
Vor knapp einem Jahr habe ich
meinen ersten Beitrag über Path – der „Alternative“ zu Facebook geschrieben. Zu
diesem Zeitpunkt hatten die Macher von Path eine erste Betaversion
ihrer App publiziert.
Mittlerweile haben
sie ihre App überarbeitet und stilvoll erneuert. Meiner Meinung nach ist ihnen
das sehr gut gelungen:
Ziel von Path.com
ist es nach wie vor, einer kleineren Auswahl an „Freunden“ einen Einblick in
persönliche Ereignisse aus dem eigenen Leben zu gewähren. Schön dargestellt auf
einer Zeitachse (die Path.com übrigens schon seit Beginn verwendet – im
Gegensatz zu den Mannen von Herrn Zuckerberg die erst jetzt private und
geschäftliche Nutzer von Facebook auf ihre eigene Zeitachse zügeln.
Wichtigste
Neuerungen:
-neues
Design
-Interaktonsbuttons
sind links unten auf dem Bildschirm angeordnet. Bei Klick auf das Zeichen
öffnet sich ein Menü das verschiedene Beitragsmöglichkeiten anbietet (Bild
Sharingbutton)
-Beim
Fotoupload kann ich meine Bilder noch gleich über eine Anzahl Standardfilter
verändern (ähnlich Instagram)
-Ich kann
auf Beiträgen und Bildern von anderen Smilies und Kommentare hinterlegen
Wird path.com zu
einem ernsthaften Facebook Konkurrenten?
Definitiv
nicht. Path.com ist und bleibt eine
Alternative zu Facebook. Path.com bietet ausser dem attraktiven Design (meine
subjektive Einschätzung) und der speziellen Dialogführung keinen Mehrwert gegenüber Facebook ..
Das zeigt auch das
Verhalten meiner Kontakte im Social Web: Anfang Jahr, als path.com in vielen
Blogbeiträgen ausführlich analysiert und bewertet wurde, meldeten sich viele
Leute neu an. Während einiger Wochen war dann auch ziemlich was los (Beiträge,
Freundschaftsanfragen, Kommentare, Fotos, etc.), dann flachte die Begeisterung
aber relativ schnell wieder ab..
Seither ist es
wieder ruhig geworden bei path.com, das Netzwerk hat sich wieder in seine
Nische zurückgezogen..
Mein Fazit: eine
hübsche Alternative zu Facebook. Mehr nicht.
Update Dezember 2012 - Was ist effektiv eingetroffen
Ende Dezember 2011 habe ich mich an Prognosen für die Social Media Landschaft für das Jahr 2012 gewagt. Ich liess mich dabei von einem spannenden Video-Ausblick von Gary Vynerchuk inspirieren.
Mein Fazit per Ende 2012:
Meine Prognosen sind allesamt NICHT eingetroffen, respektive die erwähnten Netzwerke stehen immer noch am gleichen Ort wie Ende 2011 ..
Ich werde mich wohl zukünftig auf das Thema "Fotocommunities" konzentrieren und darüber schreiben, das prognostizieren überlasse ich anderen ;-)
Ganz im Gegensatz zu den Prognosen von Gary: er konnte doch den einen oder anderen Volltreffer landen, Beispielsweise seine Prognosen zu Instagram und Pinterest waren korrekt!
Beitrag zu den Prognosen im Dezember 2011
Ich habe über den Twitterkanal den Link zu einem spannenden Video von Gary Vynerchuk, einem amerikanischen Videoblogger gefunden. In seinem knapp vier Minuten langen Video spricht er über Entwicklungen im Social Web, die (aus seiner Sicht) im nächsten Jahr auf uns zukommen werden:
Facebook setzt voll auf die Karte mobile Apps und kauft Instagram (ich persönlich hoffe es nicht, wäre sehr schade für die Instagram community).
Dem Blackberry Hersteller RIM (Research in Motion) geht entweder das Geld aus, oder er wird aufgekauft (Gerüchte sagen es könnten Nokia oder Microsoft sein).
Pinterest, ein relativ neues Social Netzwerk auf dem ich Artikel, Bilder an meine virtuelle Pinwand kleben kann, wird im 2012 abheben und Millionen von neuen Benutzern für sich gewinnen (Ein neuer Blogeintrag dazu folgt im Jänner 2012).
Foursquare wird seine Benutzerzahlen im nächsten Jahr auf 30 Millionen Benutzer verdoppeln.
"Boxmania" oder anders gesagt der Versandhandel im von sämtlichen möglichen und unmöglichen Gegenständen im Abonnement wird im 2012 einen Höhenflug erleben.
Das Video "Gary Vynerchucks predictions for 2012"
Meine persönlichen Prognosen für 2012
Ich für meinen Teil bin gespannt wie sich folgende Netzwerke entwickeln werden:
Die GooglePlus Firmenseiten in der Schweiz (wieviele Unternehmen nutzen G+ per Ende 2012 und generieren damit eventuell sogar Umsatz).
Path.com, ein neues, etwas anderes Social Netzwerk wird im 2012 sehr viele neue Nutzer gewinnen. Path.com hat vor kurzem den Auftritt komplett überarbeitet und hat ein tolles neues Netzwerk geschaffen. Mehr dazu in einem nächsten Blogbeitrag.
yelp.com, ein Bewertungsportal und Social Network für kleine und grössere Geschäfte, Locations und Events wird auch in der Schweiz langsam Fuss fassen und Facebook, Foursquare und Co. Konkurrenz machen.
Wird die (deutsche) Fotosharing Plattform tadaa auch für eine grössere (Schweizer) Fangemeinde attraktiv werden? Die Art wie man auf tadaa Fotos teilen und kommentieren kann ist zumindest sehr spannend. Mehr dazu in einem nächsten Blogbeitrag.
Dokument: 2012 Social Marketing & New Media Predictions
Wenn du mehr als einen Blick in die Glaskugel werfen willst, so kannst unter diesem Link das dreissig Seiten umfassende Dokument "2012 Social Marketing & New Media Predictions" lesen. Herausgegeben wurde das Dokument von awareness, einer amerikanischen Social Marketing Software Agentur. 34 anerkannte Spezialisten im Bereich Social Marketing und New Media geben darin ihre Prognosen für 2012 ab.
Und was sind deine persönlichen Prognosen für 2012?
Ich habe auf Instagram und Flickr seit Anfang des Jahres nun schon einige Fotos hochgeladen. Wäre doch toll, wenn ich mir daraus in irgendeiner Form einen "virtuellen" Jahresrückblick zusammenstellen könnte um diesen dann in gedruckter Form zu Hause ins Bücherregal stellen zu können.
Keepsy
Durch einen Hinweis in der Instagram Community habe ich Keepsy (www.keepsy.com) entdeckt. Über diesen Anbieter kann ich mit meinen Fotos eigene Kalender und Fotobücher erstellen.
Ich wähle mich (in meinem Fall) mit meinem Instagram Konto bei Keepsy ein und kann sofort mit meiner Arbeit loslegen. Das funktioniert übrigens auch mit Fotos aus Flickr, Facebook und Picasa.
Die Anwendung von Keepsy ist einfach und ich benötige keine umfangreiche Bedienungsanleitung um mein persönliches Album erstellen zu können. In diesem drei Minuten dauernden Video siehst du gleich wie's geht:
Die Preise:
- ab 20 US Dollar für einen Kalender, zuzüglich Versandkosten in die Schweiz.
- ab 30 US Dollar für ein Fotobuch, zuzüglich Versandkosten in die Schweiz.
Keine Zeit ein eigenes Buch zu erstellen? Kein Problem: keepsy kümmert sich darum
Besonders praktisch ist diese Funktion für Leute, die nicht stundenlang vor der Kiste sitzen wollen oder können: Keepsy übernimmt das Zusammenstellen und Layouten des Fotobuches. Einfach die gewünschten Instagram Fotos anklicken, hochladen und ein paar Tage warten. Sobald das Fotobuch erstellt ist, erhälst du dann einen Link zu deinem Fotoalbum (klick auf den Link und du kommst auf mein Fotoalbum).
Das erstellte Fotoalbum kann ich bei Bedarf noch anpassen, abändern und dann gleich drucken und versenden lassen. Das Fotoalbum kann übrigens auch von anderen Leuten ausgewählt und gedruckt werden, die den Link kennen. Für Suchmaschinen sind diese Alben allerdings tabu, das hat mir ein Keepsy Mitarbeiter auf Anfrage bestätigt. Die Alben werden (im Moment) unbeschränkt online bleiben. Und für den Fall, dass Keepsy das Album trotzdem irgendwann einmal löschen wird, so erhalten die Besitzer vorgängig entsprechende Hinweise.
Mein Fazit: Einfacher geht's fast nicht, ein Fotoalbum zu erstellen. Mir gefällts.
Hast du den Begriff "virale Verbreitung" schon mal gehört, gelesen?
Bekanntes Beispiel: ein Video wird - weil es entsprechend spannend, einzigartig oder lustig ist - vom Betrachter weiterempfohlen, verlinkt, versendet etc. etc. Das Video wird durch die Verbreitung von Benutzer zu Benutzer übers Netz zu einem viel beachteten und angeklickten "Ereignis".
Hier ein Beispiel aus meiner "Social Media Kiste", um diesen Begriff zu erklären. Bei mir funktionierte das Ganze mit einem Bild:
Nach dem Kursmodul "Facebook-Marketing" an der HWZ in Zürich habe ich zu diesem Thema einen Beitrag in meinem Blog verfasst. Um das Thema noch etwas zu illustrieren, habe ich dazu eine Grafik gepinselt:
Die Grafik habe ich gleichzeitig auf meinen Flickr Account hochgeladen und mit dem Stichwort (Tag) "Facebook" versehen.
Zugegeben, ich habe schon bessere Bilder produziert, offensichtlich hab' ich damit aber den Geschmack von mehreren Leuten getroffen: Menschen welche sich aktuell mit dem Thema Facebook beschäftigen und auf der Suche nach Grafiken, Bildern etc. sind um ihre Beiträge zu illustrieren.
Ich habe alle meine Bilder, Fotos etc. unter der CreativeCommons Lizenz publiziert. Mit der Creative Commons Lizenz kann ich bestimmen, wie mein Bild verwendet werden sollte (kommerzielle Verwendung, nicht kommerziell etc.)
Als ich einmal die Statistiken betrachtete, fiel mir auf, dass eben die besagte Grafik relativ häufig angeklickt und angesehen wurde. Ich ging der Sache nach und fand heraus, dass meine Grafik zur Illustration von Blog-Beiträgen verwendet wurde:
Meine Grafik wurde ohne mein dazutun bis Ende August 2011 über 1'000 Mal auf Flickr angeklickt. Dreimal wurde mein Bild zu Illustration von Beiträgen zu Facebook verwendet und - herzlichen Dank an die Autoren - auch mit meiner Originaldatei auf Flickr verlinkt.
So geht das ...
Update 13. September 2011
Meine Grafik wurde mittlerweile von weiteren Autoren von Blogs verwendet:
Auf dem italienischen Blog von Salvatore Aranzulla (er schreibt zum Thema Facebook-Spiele)
Auf dem Blog von Hubspot, Softwareunternehmen aus den USA. Im Artikel "The Ultimate Facebook Marketing Cheat Sheet" von Autorin Pamela Vaughan findest du 30 Tipps für dein Facebook Marketing. Auf der Hubspot Homepage findest du weitere interessante Artikel zum Thema Social Media.
Interessant: Der Artikel wurde immerhin schon 872 Mal "geliked", 72 Mal "retweeted" und 427 Mal "LinkedIN geshared" ;-)
stay tuned for more ...
Update Dezember 2011
Meine Grafik wurde in der Zwischenzeit auf weiteren Seiten, Blogs und Foren eingesetzt:
Nachrichten aus den eigenen Circles priorisieren oder weglassen (Pump up-/down the volume)
Attraktivere Gestaltung des Notifikationsstreams (oben rechts auf der G+ Seite)
bis zu 50 Administratoren können die Google+ Seite administrieren (die Seite muss aber zuerst als Page bestätigt werden durch Google, sonst funktionierts nicht)
Kommentieren und Markieren von Photos auf Google+ wurde ebenfalls verbessert
Die Updates in einer kurzen Übersicht
Update 8. November 2011
Die Google+ Pages sind da. Einfach einrichten und mit Inhalten füllen.
Seit gestern, 7. November hat Google die Pages freigeschaltet. Mit einem GooglePlus Konto sollte es nun möglich sein, rasch und einfach seine Page zu erstellen:
Das erstellen der eigenen Seite (Page) ist ganz einfach. Mit ein paar wenigen Mausklicks und Einträgen kann ich meine eigene Seite aktivieren. Die Inhalte muss ich aber nachwievor selber verfassen, das nimmt mir Google nicht ab ;-). Die neu erstellte Seite sieht dann so aus:
Ich kann für diese Seite wiederum Kreise erstellen, in die ich Mitarbeitende, Partner und andere Unternehmen aufnehmen kann. Meine Inhalte und Themen kann ich dann ganz spezifisch mit Interessengruppen oder Kundengruppen teilen. Die Auswahl passiert wie beim privaten Profil über das auswählen der Kreise oder Kontakte.
Mit meinem Profil kann ich mehrere Seiten erstellen und dann - je nach dem welchen Unternehmenshut ich gerade trage - zwischen den Profilen hin-und herwechseln. Was noch nicht gelöst ist (daran arbeitet Google im Moment) sind sogenannte Multi-Admin-Rechte. Konkret: momentan kann nur eine Person die Seite bearbeiten, authorisieren von weiteren Personen zum administrieren funktioniert (noch) nicht.
Der erste Hype um GooglePlus ist vorbei. Zeit für einen kurzen Zwischenhalt.
Es ist ruhiger geworden um GooglePlus. Zumindest in meinem Umfeld ist Googles Social Network nicht mehr zuoberst auf der Themenliste. Im Gegenteil: schon werden erste Stimmen laut die sagen dass GooglePlus bereits wieder auf dem absteigenden Ast und der allgemeine Hype vorüber sei.
Seit kurzem ist GooglePlus jetzt für alle Interessierten frei zugänglich, es sind keine Einladungen mehr notwendig um GooglePlus nutzen zu können. Gemäss einem aktuellen Beitrag auf dem Portal von Golem.de hat Google seit dem Start bereits über 100 Anpassungen und Erweiterungen eingeführt.
Ich nutze GooglePlus nachwievor seltener als Facebook, habe mich also noch nicht ganz von Hr. Zuckerberg verabschiedet.
Meine Gründe:
Ein Grossteil meiner Kontakte ist immer noch ausschliesslich auf Facebook unterwegs. Ich konnte also selbst noch nicht alle Features von GooglePlus testen (zum Beispiel Hangouts).
Ganz toll finde ich "Sparks", die auf mich zugeschnittene Suche von Google. Ich habe dort schon sehr spannende Hinweise auf Beiträge zum Thema Social Media gefunden.
Die Beiträge (Links, Aussagen, Bilder, Videos) von Leuten in meinen Circles sind immer sehr spannend und ich erfahre auch dort immer wieder Neues zu Social Media
Die mobile App von GooglePlus bietet zudem nicht einen wirklichen Mehrwert. Sie zwar zum abrufen von Nachrichten geeignet, zum "posten" aber nicht wirklich brauchbar.
Ich sehe den Nutzen von GooglePlus in Zukunft wohl eher im geschäftlichen Umfeld um dort die Kontakte zu pflegen. Schon alleine deshalb weil Facebook das Image eines "privaten" Social Networks hat
Facebook kopiert munter Funktionen von GooglePlus
Facebook hat auf den Markteintritt von GooglePlus reagiert und in den letzten Tagen neue Features lanciert welche den Google "Circles" ähnlich sind.
Listen (Circles)
Aus meinen Profildaten sucht Facebook Daten zusammen und macht mir Vorschläge für entsprechende Listen (Gruppen) zu denen ich dann meine Kontakte dazufügen kann. So kann ich die Aktivitäten meiner Kontakte besser gruppieren und verfolgen.
Abonnements (Circles)
Neu habe ich auch die Möglichkeit Einträge von Personen zu lesen mit denen ich NICHT "befreundet" bin. Ich kann die öffentlich publizierten News einer Person / Unternehmen "abonnieren" und kriege diese dann frei Haus in mein Facebook Postfach geliefert zum lesen..
Hier gleich noch das offizielle Video von Facebook zu den Updates:
Soviel zu (Facebook) und GooglePlus für den Moment. More to follow...
Update 12. August 2011
Queen sei Dank: GooglePlus bereits eine eigene Hymne!
Vor kurzem hat BreakOriginals aus Los Angeles ein Video auf YouTube hochgeladen, in dem eine GooglePlus Userin zuerst kritisch, skeptisch über das neue Social Netzwerk trällert, im Verlauf des Videos aber immer begeisterter über die Möglichkeiten von GooglePlus singt.
Die Musik zum Video stammt von der legendären britischen Glamrockgruppe Queen. Der Originalsong trägt den vielsagenden Titel: "Another one bites the dust"...
Update 26. Juli 2011
An GooglePlus kommt in Zukunft niemand (mehr) vorbei
Hier ein Video zur Frage, ob Facebook oder GooglePlus besser sei. Google wird seine Kanäle (Suchmaschine, E-Mail, Dokumente erstellen, Blogs, etc.) in Zukunft noch enger miteinander verbandeln und so dem (Google) Nutzer noch mehr Vorteile bieten können. Fazit: an Google und damit bestimmt auch GooglePlus wird in Zukunft niemand mehr vorbeikommen.
Update 18. Juli 2011
Der komplette GooglePlus Guide ist da
Der erste Hype um Google+ ist etwas abgeflaut, ihr seht das auch an den immer länger werdenden Abständen meiner Updates ;-)
Ben Parr von mashable.com hat richtig viel Zeit investiert um die erste "komplette" Bedienungsanleitung zu schreiben. Falls ihr also an den Details zu Google+ interessiert seid, so könnt ihr hier alles nachlesen.
Ihr könnt gleichzeitig auch alle Mitarbeitenden von mashable.com zu euren Google-Kreisen dazufügen um "up to date" zu bleiben. Ich bleibe ebenfalls am Ball und werde hier weitere interessante News zu Google+ reinschreiben. Stay tuned..
Update 13. Juli 2011
Erste Schätzung: GooglePlus hat bereits 10 Millionen User
Laut einer Schätzung, Hochrechnung (Guesstimate) von Stan Schroeder @Mashable.com hat GooglePlus bereits 10 Millionen User. Er hat dazu eine erste Hochrechnung angestellt welche GooglePlus noch nicht bestätigt hat. Sollte diese Zahl tatsächlich stimmen, so wäre GooglePlus das am schnellsten wachsende SocialMedia Netzwerk der Welt. Die Details findest du hier.
Update 8. Juli 2011
Neuestes Feature: Integriere deine Facebooknachrichten in GooglePlus
Soeben entdeckt: für all diejenigen die nur noch mit GooglePlus arbeiten wollen (aber trotzdem noch an den Einträgen auf ihrer Facebookseite interessiert sind) gibt es bereits jetzt die Möglichkeit, die beiden Netzwerke zu kombinieren. Die ersten Kommentare und Meldungen auf dieses neue Feature gehen allerdings in die folgende Richtung:
"weshalb soll ich Facebook in GooglePlus integrieren? Da kann ich ja gleich bei Facebook bleiben".
Ich habe die Page bei mir eingebunden und werde jetzt mal schauen, WELCHE Einträge von Facebook rüberkommen (ob diese von den Hauptmeldungen oder neueste Meldungen kommen).
Hier kannst du Facebook in GooglePlus einbinden (via crossrider.com, dessen Programmierer dieses Feature entwickelt haben). Und:
Hier geht's zum Originalartikel von the next web. Autor: Matt Brian
Update 7. Juli 2011
Google offen für Google User
GooglePlus ist gemäss einem eigenen Tweet von heute morgen jetzt offen für Alle. Einzige Bedingung: du musst einen Google Account eröffnen. Clevere Kundenaquisition würde ich mal meinen ;-)
Möchtest du auch Testuser werden?
Hier kannst du dich als Testuser registrieren. Sobald ein Platz frei wird, wirst du von Google eingeladen.
Artikelsammlung (einfach auf die Headline klicken)
Gemäss einem Artikel auf der Seite "the next web" sind offensichtlich 2/3 der befragten GooglePlus user bereit, sich definitiv von Facebook zu verabschieden. Wieviel an dieser Aussage effektiv dran ist, werden wir sehen wenn sich der erste Hype um GooglePlus erst mal gelegt hat und Ruhe eingekehrt ist "on the block". Die weiteren Details findest du im Artikel.
Offensichtlich haben Zuckerbergs Mannen etwas dagegen, dass man seine Facebook Freunde zu GooglePlus wegzügelt. Sie haben den Export der Kontakte eingeschränkt. Details dazu im Artikel von Jens Ihlenfeld, golem.de
Update 4. Juli 2011
Ich bin dabei!
Dank einem Kollegen habe ich eine Einladung zu GooglePlus erhalten und kann nun damit beginnen das Social Media Netzwerk des Suchgigangen selber zu erkunden.
Zugang zu Google+ ist eingeschränkt. So kommst du trotzdem auf das Netzwerk
Google wurde offenbar von der riesigen Nachfrage nach GooglePlus überwältigt und hat den direkten Zugang/Neuanmeldung zum Netzwerk eingeschränkt. So bin ich zu meinem Zugang gekommen: ich habe Kollegen und Kolleginnen angefragt, ob sie mir eine Einladung zu GooglePlus senden würden. Sobald die Einladung eintrifft (dauert leider unterschiedlich lange), kannst du dich einwählen und selbst mit dem erkunden der Plattform beginnen..
Artikelsammlung (einfach auf die Headline klicken)
Detaillierter Erfahrungsbericht auf newsgrape.com, Autor: Stefan Münz
Eine Betrachtung von GooglePlus aus konzeptioneller Sicht. Stefan lässt den "Marketing-Hype" um GooglePlus erstmal links liegen und konzentriert sich in seinem Bericht auf erste Erfahrungen im Umgang mit dem neuen Netzwerk...
Mein Original-Blogeintrag zu GooglePlus vom 28. Juni 2011
Gerätselt wurde ja schon lange in der Social Media Community: wie wird Google auf die immer grösser werdende Marktmacht von Facebook reagieren?
Unter der Headline "Teilen wie im richtigen Leben. Neu erfunden für das Web" präsentiert uns Google seine Version des Social Web:
Kurz und knapp präsentiert Google auf der Einstiegsseite die ersten Bausteine ihres Social Webs. Ich hab' mir das mal angeschaut, hier eine kurze Beschreibung der einzelnen "Module":
Modul 1: Circles - ich bestimme, mit wem ich welche Infos teile
In diesem Modul kann ich genau einstellen, bestimmen mit wem ich in einem bestimmten Kreis verbunden sein möchte. Beispiel: Kreis 1: nur meine engsten Familienangehörigen. Kreis 2: Berufskollegen.
Modul 2: Sparks - Google weiss was ich sehen will
Dank dem Wissen von Google über mein Such- und Surfverhalten im Web präsentiert mir die Suchmaschine in diesem Modul Artikel, Beiträge, Seiten etc. etc. die für mich "interessant" sein könnten. Auf dieses Modul bin ich besonders gespannt!
Modul 3: Hangouts - jetzt wird Videochatten endlich spannend
Die Kreatoren von Google präsentieren mit Hangouts ein interessantes Modul, das dem Videochat endlich zum Durchbruch verhelfen könnte. Anstatt dass ich Kollegen zu einem Videochat einlade, starte ich eine Hangout Session. Meine Circle-Freunde (Modul 1) erhalten jetzt eine Mitteilung dass ich einen Hangout (nicht Hangover) gestartet habe und können "vorbeikommen". Bis maximal 10 Personen können an dieser privaten Videochatparty teilnehmen. Gemäss mashable.com ist dies das interessanteste Modul von Google+.
Modul 4: Sofort-Upload - Foto schiessen, und schon ist's auf dem Web
Es soll so einfach sein wie beschrieben. Anstatt zuerst vom Smartphone via App aufs Web zu laden, kann ich meine gemachten Fotos (Instagram-Style-Like) sofort im Web publizieren, ohne Umwege.
Modul 5: Huddle - die Gruppenchatfunktion
Die Online "Doodle-Terminsuche" Version von Google: anstatt zig SMS mit Kollegen zu teilen oder via Doodle einen Termin zu vereinbaren, wird das in Zukunft über eine Gruppenchat Funktion ganz einfach zu machen sein..
Eine Auswahl von ausführlichen Berichten auf diversen Blogs, Portalen sowie Twitter
Eine ausführliche, erste Einschätzung (in Englisch) zu Googles neuem Dienst findest du untermashable.com. Autor des Artikels ist Ben Parr. Viel Spass beim lesen und beim dranbleiben an diesem Thema!
Einen weiteren umfassenden Beitrag (Deutsch, mit Videos) findest du auf dem Blog von t3n.de
Einen weiteren Beitrag (Deutsch) findest du auf dem Portal von cio.de
Kommentare, Feedback und Meinungen findest du gegenwärtig auch auf Twitter. Einfach den Suchbegriff#googlepluseingeben..
Möchtest du auch Testuser werden?
Interessierst du dich dafür, was Google noch so alles plant mit Google+ ? Hier kannst du dich als Testuser registrieren. Sobald ein Platz frei wird, wirst du von Google eingeladen.
Einführung auf der Google+ Website
Die aktuellen Informationen zu Google+ findest du hier